Bisher sind bereits rund 8.000 Wunschzettel aus Deutschland und dem Ausland in Himmelpfort angekommen. Die Deutsche Post hat - wie auch in den Vorjahren - für die Beantwortung 20 Weihnachtsengel engagiert. Über das Briefzentrum in Hennigsdorf bei Berlin werden die Antwortbriefe an die Kinder in aller Welt versandt. Nach der Anzahl der Briefe ist die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort die größte in Deutschland: Im vergangenen Jahr trafen bis Heiligabend rund 320.000 Wunschzettel aus 58 Ländern ein. Viele Kinderbriefe enthalten Jahr für Jahr wahre kleine Kunstwerke – so zum Beispiel
liebevoll geschmückte Tannenbäume, Rentiere aus Papier oder Bilder des Weihnachtsmannes.

Die Wunschzettel sollten bis spätestens dritten Advent (11. Dezember 2022) in Himmelpfort eintreffen, damit die Antwort noch rechtzeitig auf den Weg gebracht werden kann. Ganz wichtig ist, dass jedes Kind seinen Absender auf den Brief schreibt, damit der Weihnachtsmann antworten kann. Eure Briefe richtet ihr an folgende Adresse:

An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort

Auch in diesem Jahr tragen alle Antwortbriefe den begehrten Himmelpforter Weihnachtsmann-Sonderstempel. Da dem bärtigen Alten auch der Umweltschutz sehr am Herzen liegt, antwortet er auf Recyclingpapier.
Der Weihnachtsmann wird sich an den Wochenenden bis Heiligabend jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr mit einigen Weihnachtsengeln in der Weihnachtspostfiliale (Weihnachtsmannhaus, Klosterstraße 23) aufhalten. Da der Raum nicht genügend Platz bietet, damit sich darüber hinaus auch alle zu Besuch kommenden Kinder mit Begleitpersonen wie Eltern oder Großeltern dort mit ausreichend Abstand sicher aufhalten können, wird der Bärtige Alte die Wunschzettel vorrangig am Fenster entgegen nehmen oder hierfür auch zu den Kindern heraus kommen. Vom Podest vor dem Weihnachtshaus aus
können kleine und große Besucher jederzeit einen Blick in das Innere der weihnachtlich geschmückten Weihnachtspostfiliale werfen.

Geschichte der Weihnachtsschreibaktion Himmelpfort

Im Jahr 1984 – also vor nunmehr 38 Jahren – schrieben zwei Kinder aus Sachsen und Berlin an den Weihnachtsmann nach Himmelpfort. Die damalige Postmitarbeiterin konnte diese Briefe nicht in Himmelpfort zustellen, wollte sie aber auch nicht mit dem Vermerk “Empfänger unbekannt” zurückschicken. Deshalb antwortete sie den Kindern selbst. Das sprach sich offensichtlich herum. Denn bis 1989 beantwortete sie mit anderen Postmitarbeitern zusammen jährlich rund 75 Briefe in Himmelpfort. Nach 1990 nahm die Anzahl der Wunschzettel erheblich zu: Bald gingen in der Vorweihnachtszeit täglich 1000 – manchmal bis zu 2000 – Briefe ein. Diese Mengen konnten die Postmitarbeiter vor Ort nicht mehr bewältigen. Deshalb engagierte die Deutsche Post 1995 erstmals zwei “Weihnachtsmannhelfer”. Inzwischen beschäftigt die Deutsche Post insgesamt 20 Weihnachtsengel zur Unterstützung des Bärtigen Alten, da Jahr für Jahr mehr Wunschzettel ankamen. Weitere Information zur Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort finden Sie unter www.deutschepost.de/himmelpfort. (Foto: Deutsche Post/Jens Schlüter)