Zur Einstimmung hielt Bruder Jan alias Jan-Hendrik Hirt einen kurzen Abriss zur Geschichte des ehemaligen Zisterziensers Kloster. Im Anschluss gab es eine kurze Dwemonstration des neuen Klangerlebnisses. In der historischen Halle. Hohe wie auch tiefe Töne erklingen künftig klar und satt. Neben den hochwertigen Lautsprechern hat Uwe Strecker, ein begnadeter Toningenieur aus Berlin, maßgeblichen Anteil an dem fantastischen Klang. Penibel und mit sensibelster Technik hat er über 14 Tage den Raum ausgemessen und anschließend eingerichtet. Dietmar Woidke betonte in seiner Ansprache das Engagement der Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort und ihre Bedeutung weit über die Grenzen unserer Region hinaus, die eine Sogwirkung auf andere Projekte mit ähnlichem Profil habe. „Die Bürgerstiftung Kulturerbe Himmelpfort zeigt eindrucksvoll, was bürgerschaftliches Engagement bewirken kann. Gemeinsam ist es gelungen, einen kulturellen Schatz mit neuem Leben zu füllen und zugleich eine lebendige Ortsgemeinschaft zu schaffen, in der Jung und Alt, Alteingesessene und Neuhinzugezogene ihren Platz finden. Dieses außergewöhnliche Wirken für Himmelpfort und seine Menschen kann man gar nicht hoch genug würdigen. In Himmelpfort wird Geschichte gewahrt, die Einfluss auf das Werden des ganzen Bundeslandes hatte“, so Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. Wen also die bisherige Akustik vor einem Besuch im Brauhaus abschreckte, der wird nun vollauf begeistert sein. Die bisherige Anlage findet eine Folgenutzung im Stechlinsee-Center in Neuglobsow.

Olaf Neupert von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Stiftungsvorsitzender Jörg Bergmann, Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Bruder Jan bei der Scheckübergabe (von links). Foto: REGiO-Nord/G. Poley