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Auf Ziegelei

Berlin ist aus dem Kahn erbaut – so heißt es der Legende nach. Hintergrund ist die Ziegelproduktion entlang der Havel zwischen Zehdenick, Burgwall und Gransee. Für den Transport der Bausteine in die Hauptstadt  war die Wasserstraße die schnellste Verbindung. Ordentlich was los war also dank der Industrialisierung im 19. Jahrhundert auf dem flachen Land. Beim Bau der Eisenbahnlinie Löwenberg – Templin wurden durch Zufall die Tonvorkommen entdeckt, die bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts abgebaut wurden.

In Europas größtem Ziegeleirevier arbeiteten in Spitzenzeiten bis zu 5000 Menschen. 1911 produzierten mehr als 30 Betriebe bis zu einem Viertel aller brandenburgischen Ziegel. Nach der Wende waren die Ziegeleien der Konkurrenz nicht mehr gewachsen. Ein Unternehmen nach dem anderen schloss die Tore. Auch auf dem Gelände der beiden Betriebe Herzberg und Stackebrandt  verfielen die Anlagen, bis sie in den 1990er Jahren aus dem Dornröschenschlaf erwachten.

1997 eröffnete auf dem Gelände direkt an der Havel der Ziegeleipark Mildenberg – ein Industrie- und Technikmuseum, das die Geschichte der Ziegelindustrie in Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen lebendig werden lässt.

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